>> Kurzsendung über Bambusflöten auf RBB und Info-Radio


Termine

7.-8.7.2018Berlin: Sommerbaukurs in Berlin (es gibt noch freie Plätze)
Anmeldung bei Ursula Rothen telefonisch oder per Fax oder E-Mail:
Tel./Fax 46 06 85 16 / E-mail: bamburk-at-gmx.de
19.-21.10.2018Güstrow: Mitgliederversammlung und 20-jähriges Jubiläum der Bambusflötengilde in Deutschland e. V.
Programm und Anmeldung

 

 

Berlin: 1. Bambusflötenfreizeit für Kinder vom 10.-13. Mai in Wendisch-Rietz

Am Himmelfahrtstag in der Früh empfing ich 11 Kinder zwischen 9 und 15 Jahren, Ursula und eine Flötenmutter am Bahnhof. Endlich am Ziel, heraus aus dem übervollen Zug, doch nun noch ein Fußmarsch! Nur wenige Gepäckstücke konnten an mein Fahrrad gehängt werden, alles andere wie Flöten, Notenständer, Zelte, Schlafsäcke und Kleidung musste getragen werden. Wie lang ist der Fußweg gibt es Asphalt für die Rollkoffer? Aus der Hitze des Zuges endlich an der frischen Luft und in freudiger Erwartung! An einer Weggabelung hieß es: Eine Wanderung durch den Wald können nur Kinder machen, die ihre Gepäckstücke auch tragen können. Doch der rollenden Gruppe gelang es als erste am Ziel zu sein. Dort wurden eifrig Zelte aufgestellt und unsere Blockhütte von den älteren Mädchen in Beschlag genommen. Die Flötenmutter quartierte sich mit Marita und Mai im Haus ein. Dann wurde das wilde Gartengelände mit dem hohen Mammutbaum inspiziert und einige mutige Kinder kletterten fast bis in die Spitze. Weiter ging es zur Bootanlegestelle am Kanal und das Gelände im großen Nadelwald hinter der Brücke wurde für eigene Ausflüge eingegrenzt.
Im Musizierkreis im Haus legte Ursula für jeden Spieler seinen Platz fest, die Notenständer wurden aufgestellt und die Flöten auf einen Ablegetisch hingelegt. Ursula hatte Musikstücke zum Thema Erde, Wasser Luft und Feuer ausgesucht: ein Arrangement für Bambusflöten von Edward Griegs "In der Halle des Bergkönigs", ein Menuett aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel, Chim Chim Cher-ee aus Mary Poppins und ein Quodlibet zum Feuerwehrsintervall. Ich erzählte ein Märchen vom Kormoran, den die Kinder in den folgenden Tagen vom Boot aus über dem See auch entdeckten. Ursula legte das Programm fest: vormittags und nachmittags war Orchesterprobe, in welcher die Kinder das Zusammenspiel eifrig übten. Ab und an habe ich auch mitgespielt, doch war ich hauptsächlich eingespannt, das Essen zu organisieren und meinem Mann in der Küche zu helfen. Andere Aktivitäten waren kleine Schiffchen zu bauen, den Einband für die Notenmappe mit Kleisterfarbe zu gestalten, Kraniche zu falten und ein 4-Elemente- Mandala zu legen. Auch hatten wir immer wieder Spaß am Bootfahren und Schwimmen. Der krönende Abschluss war der "Bunte Abend" um ein Feuer herum mit selbst geknetetem Stockbrot und einer leckeren Bohnensuppe.
Vielen Dank an alle Teilnehmer für ihren großartigen Einsatz und besonders an Ursula, die auf so einfühlsame Weise die Musikalität bei den Kindern weckt und fördert.

Brigitte Schaller



Mai schreibt: Mir hat der 2. und vorletzte Tag besonders gut gefallen, weil wir immer Boot gefahren und Schwimmen gegangen sind und ein kleines Boot gebaut haben. Das Orchester hat mir Spaß gemacht und eigentlich hat mir alles gefallen.
Nello fand das Zelten und Essen ganz toll. Von den Orchesterstücken gefiel ihm Mary Poppins Chim Chim Cher-ee am besten. Und natürlich war auch das Bootfahren und Werwolfspiel ein besonderer Höhenpunkt.
Malena gefiel das Zelten, Schwimmen, Bootfahren und das Beobachten von Wasserschlangen besonders gut. Das Orchesterspielen nach dem Frühstück hat Spaß gemacht und die über 30 Pfannkuchen waren sehr lecker!

 

 

 

 

 

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Ein Jubiläumslied (nach der Melodie "Oh my darling Clementine")

Alles Gute zum Geburtstag, nun bist du schon zwanzig Jahr!
Liebe Bambusflötengilde, auf dein Wohl Hipp, hipp, hurra!

Deine Noten, deine Texte, deine Bilder wunderschön,
sind bei Bambusflötenfreunden im ganzen Lande gern gesehn.

Viele Leute, viele Kinder vom gesamten Flötenvolk,
sie sind alle mit beteiligt am gemeinsamen Erfolg!

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Berlin: Rückblick auf die 28. Märchentage

"Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich." (Aristoteles)

Aristoteles musste schon zu seiner Zeit den Konjunktiv wählen und heute herrscht die Liebe immer noch nicht, sie hat es schwer wie eh und je. Aber wenn man von ihr erzählt, dann beginnen die Menschen zu träumen...
Im schönen Puttensaal der Bibliothek am Luisenbad hörten wir im Rahmen der 28. Berliner Märchentage Märchen und Musik gespielt auf selbstgebauten Bambusflöten: Zeit zum Besinnen, Träumen und Zuhören...
Blanca Murillo erzählte ein längeres spanisches Märchen von Schwänen und der großen Kraft der Liebe. Die Geschichte endete etwa so: Das Mädchen, welches eigentlich ein Schwan ist, sieht den in den Süden fliegenden Vögeln sehnsuchtsvoll hinterher - hat aber ihr eigenes Leben als Schwan und ihren Liebsten längst vergessen. Auch die Rufe der Eltern und Geschwister, mitzukommen hört sie zwar, aber sieht dem Zug der Vögel nur hinterher. Als jedoch der Liebste sie ruft, geht seine Stimme mitten ins Herz und sie legt wieder ihr Schwanenkleid an, verlässt den Jäger, mit dem sie lebte und fliegt mit dem Liebsten davon.
Vielen Dank an alle, die uns Geschichten erzählt haben und Liebesmelodien aus England, Irland, Frankreich und der Schweiz erklingen ließen.
Ein großes Dankeschön an die syrischen Kuchenbäcker: der Kuchen hat allen geschmeckt!

 

Berlin - Griechenland - Güstrow

Vorschau
Nach dem intensiven Musizieren zur Advents- und Weihnachtszeit und dem ökumenischen Sternsingen im Kiez von Haus zu Haus lassen sich viele Kinder für die Idee begeistern, die Einladung von Brigitte und Wolfgang Schaller auf ihr Grundstück am Glubigsee im Südosten Brandenburgs anzunehmen. Wir planen zu dritt mit ungefähr 10 Kindern mit der Bahn nach Wendisch-Rietz zu fahren, um vom 10.- 13. Mai 2018 - rechtzeitig zum 20. Jubiläum der Bambus-flötengilde in Deutschland e. V. - unsere erste Bambusflötenfreizeit zu verbringen. Die drei großen Flötenmädchen haben sich zu unserer Freude schon bereiterklärt, ihre Kochkünste zu unserem Wohle zur Verfügung zu stellen und die Jungs können das Paddeln auf dem kleinen Kanal neben dem Haus kaum erwarten.
Die Griechenlandreisenden freuen sich darauf, vom 29. Juni bis Anfang Juli in Paralio Astros Kinourias und Athen internationale Kontakte zu pflegen und wir sind gespannt auf ihren Bericht.
Birgit Schaub schrieb folgendes aus der mecklenburgischen Seenplatte: "In diesem Jahr (2017) durften wir die neue Saison im Güstrower Krippenmuseum mit dem Bambusflötenchor eröffnen - ein sehr schöner Höhepunkt, und die Flötenklänge passten wunderbar in die kleine Kapelle. So kommt der Chor jetzt mehr und mehr in die öffentlichkeit."
Es würde mich freuen, wenn viele zu unserer geplanten Vorstands- und Mitgliederversammlung vom 19.- 21. Oktober 2018 in die historische Barlachstadt Güstrow kommen könnten. Ca. 10 übernachtungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung; einige davon etwas außerhalb der Stadt. Als Alternative gibt es dort auch viele Pensionen und Ferienwohnungen. Für die weitere Planung wäre es schön, wenn ihr uns bei Interesse bald Bescheid gebt.
Auch hier in Berlin-Mitte heißen wir Gäste jederzeit willkommen zum Flötenbauen, gemeinsamen Musizieren im Ensemble oder mit unseren peruanischen Freunden und um andere kulturelle Höhepunkte in der Stadt wahrzunehmen.

Ursula Rothen und Christian Kern

 

Augsburg:Rückblick und Ausschau

Nachdem das neue Schuljahr recht zäh in die Gänge gekommen ist, hat es dann doch für vorweihnachtliche Auftritte gereicht, dreistimmig im Ehepaarkreis, vierstimmig im Caritas-Seniorenheim St. Anna, fünfstimmig im Wohnheim "Labyrinth" und bei der Adventmesse des Katholischen Frauenbundes, dort jetzt schon zum 7. Mal und für nächstes Jahr ist der Termin auch schon fixiert.... Mal sehen.
Voraussichtlich im April sollen die Bambusflöten bei den Senioren der St.Andreas-Gemeinde vorgestellt werden.
Für den März ist ein Begleitprogramm zu Märchentagen In Landsberg in Arbeit - die drei bestehenden Musiziergruppen sind also gut beschäftigt. Zu den 14. Flötentagen vom 30. Mai bis 3. Juni sind erfreuliche dreizehn Teilnehmer angemeldet - für kurzentschlossene Spontanmeldungen wären noch zwei Plätze frei.
Ich bin sehr gespannt auf den neuen Tagungsort.
öffentliche Baukurse biete ich altersbedingt nicht mehr an, privat geht aber schon noch, was gewünscht wird.
Die Niederländische Baukommission ist jetzt dabei, meine etwas andere Bauweise kennen zu lernen. Nach gut gelungenen Sopran- und Altflöten sind sie jetzt beim Tenor angelangt - per Fernunterricht ist das spannend für beide Seiten!
Das wär's - mit herzlichen Grüßen aus Augsburg,

Ilse Benning

 


- DRINGEND - gesucht - DRINGEND - gesucht - DRINGEND - gesucht - DRINGEND -

Menschen mit musikalischer Vorbildung und Spaß am Unterrichten, mit Geduld und handwerklichem Geschick, die sich zum Lehrer/in für Bambusflötenbau- und spiel ausbilden lassen möchten, werden dringend gesucht. Diese ganzheitliche Form der Musikerziehung ist in Deutschland noch wenig verbreitet und bietet interessante Berufsperspektiven. (Nähere Informationen bei den Lehrkräften der Bambusflötengilde.)

Altersbedingt werde ich in absehbarer Zeit Ersatz brauchen. Ein Baukurs in Augsburg ist in Vorbereitung, bei Interesse bitte melden!

Ilse Benning, Augsburg