>> Kurzsendung über Bambusflöten auf RBB und Info-Radio


Termine

10. 11. 2017,
18 Uhr
Berlin, Bibliothek am Luisenbad, Puttensaal:
Märchen und Musik (Märchentage 2017)
12. 11. 2017,
17 Uhr
Zionskirche, Zionskirchplatz, Berlin-Mitte:
a-cappella-Konzert
30. Mai - 3. Juni 2018
Memhölz 68 87448 Waltenhofen: 14. Flöten-Wander-Wohlfühltage
Anmeldeformular

 

 

 

 

 

Berlin

Liebe Musikfreunde,
bald gibt es wieder ein Konzert, zu dem ich Euch einladen möchte:

"Endlich - November"

a-cappella-Konzert zu den Themen Herbst und Endlichkeit, mit Werken u.a. von Gesualdo, Kuhnau, Purcell

mit dem Vokalensemble "Cantus in Vinea" (Julia Schneiderheinze, Frieda Hartmann, Johanna Lüpfert, Christoph Müller, Martin Klemenz) und Bambusflöten-Improvisationen (Ursula Rothen Kern)

Sonntag, den 12. November 2017, 17:00 Uhr Zionskirche, Zionskirchplatz, Berlin-Mitte (Eintritt frei, aber warm anziehen!)

Wir freuen uns, wenn Ihr kommt!

Martin Klemenz

 

Berlin

Nach den Sommerferien hat sich in der Berliner Bambusflötenszene einiges getan: Es haben sich insgesamt 12 neue Erwachsene und Kinder zum Bambusflötenunterricht angemeldet. Dies auch wegen des intensiven Kontakts von Ursula Rothen zur Ev. Kirchgemeinde am Weinberg und zu Rios Profundos. Ein Quintett dieser peruanischen Gruppe, bestehend aus Charango, Gitarre, Bombo und zwei Bambusflöten spielte am 10. 9. zum Tischabendmahl in der Golgathakirche. Zur gleichen Zeit wurde in einer Kirche in Santiago de Chile die gleiche Liturgie gefeiert. Der Perkussionist und Musikpädagoge der Gruppe - in Peru geboren- hat sich entschlossen die Ausbildung zum Bambusflötenlehrer zu beginnen. Am Samstagnachmittag des 23. 9. spielte das Bambusflötenensemble Berlin beim Bambusturm an der Internationalen Gartenausstellung in Marzahn (IGA). Es erklangen Musik aus Südostasien, Walz, Slow Dance, Variations von Betty Fernley und Wim Burghouwt's the four elements.

Bereits zum 10. Mal: Herzliche Einladung am 10. 11. 2017, 18 Uhr in die Bibliothek am Luisenbad, Puttensaal zu Märchen und Musik. Über die Höhen und Tiefen in der Liebe und wie Liebende trotzdem zueinander finden erzählen Blanca Murillo, Brigitte Schaller u.a. Dazu erklingen sehnsüchtige Melodien arrangiert für selbstgebaute Bambusflöten unter der Leitung von Ursula Rothen.

Christian Kern

 

Güstrow

Um den in die Jahre gekommenen Flöten des Güstrower Bambusflötenchores wieder zu einem volleren Klang und einer besseren Intonation zu verhelfen, veranstalteten wir in den Sommerferien vom 24. bis 27. August eine viertägige Bambusflötenwerkstatt im Gemeindehaus. Anna Idone, Bambusflötenlehrerin in Schaffhausen, reiste extra aus der Schweiz an, um uns tatkräftig und mit großem Fachwissen, viel Erfahrung und Geschick zur Seite zu stehen. An die einhundert Flöten aller Größen und Stimmungen waren von den Chormitgliedern mitgebracht worden, die größtenteils in sehr schlechtem Zustand waren. Das war nicht zu schaffen! Also mussten wir zunächst eine Auswahl nach Qualität und Erhaltungszustand, aber auch nach der Bedeutsamkeit der Flöten für die einzelnen Spieler treffen. Jeder sollte wenigstens ein bis zwei gut spielende Flöten am Ende mit nach Hause nehmen können.

Zunächst galt es die Flöten von Klebestreifen-Ummantelungen zu befreien und Risse zu kleben. Etliche Tuben Sekundenkleber wurden aufgebraucht! Die meisten Flöten benötigten zudem einen neuen Korken, und Anna schnitzte und feilte unermüdlich. Wie freuten wir uns, wenn wir einer schon fast verloren geglaubten Flöte doch wieder wunderschöne Töne entlocken konnten. Die Löcher wurden verkleinert oder vergrößert, bis wir mit der Stimmung zufrieden waren und fröhlich einige Kanons intonieren konnten. Der Geist der einstigen Chorgründerin, Lo Schulz, umwehte uns und ihre Nichte, Wibke Diehl, die die ganze Zeit mitarbeitete, erzählte nebenbei viele Geschichten aus alten Zeiten.

Am Samstag gab es ein Chortreffen und die reparierten Flöten wurden ausprobiert. So manches Chormitglied erkannte die eigenen Flöten kaum wieder und es bedurfte einer ganzen Weile, bis der Luftstrom von jeder Spielerin und jedem Spieler mit der neu gestimmten Flöte harmonierte.

Am Sonntag konnte sich die Gemeinde der Güstrower Pfarrkirche dann im Gottesdienst am Klang der Flöten erfreuen und wir mussten versprechen, jetzt regelmäßig bei Gemeinde-veranstaltungen aufzutreten.

Mit einem Stadtrundgang und dem Besuch beim "Schwebenden" von Ernst Barlach im Güstrower Dom verabschiedeten wir uns sehr herzlich von Anna Idone. Wir danken ihr sehr für ihren Einsatz und hoffen auf ein Wiedersehen und weitere Möglichkeiten zu gemeinsamem Musizieren.

Birgit Schaub

 

Flöten-Wander-Wohlfühltage 14.-18.06. 2017

- diesmal in der Schweiz , ganz im südlichen Zipfel im Tessin in Castel S.Pietro.
- Annemarie Wild hat die ganze Gruppe in ihr Haus eingeladen, wo vor vielen Jahren das erste Treffen stattgefunden hatte und die Idee der alljährlichen FWW-Tage geboren wurde.
- Am späten Nachmittag des 14.07. waren alle Teilnehmer eingetrudelt. Annemarie hatte ihr Anwesen mit bewundernswerter Umsicht auf die Invasion vorbereitet. Wir hatten uns auf weitestgehende Selbstversorgung eingerichtet, jeder packte seinen Beitrag auf den großen Tisch und wunderbarerweise war auch alles Notwendige dabei, die Grundversorgung hatte Annemarie ohnehin abgesichert. Da das Wetter gut mitspielte, konnte alles Beisammensein auf dem malerischen Hof stattfinden. Für das Wohlfühlen war also gesorgt.
- Für das Musizieren hatte Annemarie einen hellen großen Raum im Gemeindehaus der Kirche angemietet, der Kirchplatz mit schattenspendenden Kastanien gestattet einen schönen Ausblick über den Ort und die angrenzenden Täler. Das Musizieren in größerer Besetzung war dann wieder ein besonderes Erlebnis. Für mich war es sehr erleichternd, dass Ilse eine größere Auswahl bereits bekannter Musikstücke eingeplant und allen Teilnehmern mitgeteilt hatte, so dass ich mich etwas vorbereiten konnte. Ein lustiger Zwischenfall: plötzlich erklangen da Töne, die nicht in der Partitur vorgesehen waren. Von draußen hatte sich jemand eingemischt, immer, wenn wir anstimmten legte er auch los. Ich kenne mich mit Vogelstimmen nicht aus, aber er entwickelte eine erstaunliche Lautstärke. Ich gehe davon aus, dass es nicht Protest war, sondern dass er durch unsere Melodien inspiriert wurde.
- Das Wandern stand diesmal programmgemäß nicht im Mittelpunkt, aber die Spaziergänge in die nähere Umgebung, speziell in den Abendstunden waren sehr reizvoll. Und schließlich hatte Annemarie noch einen Ausflug mit dem Postbus in eine idyllisch gelegene Berggaststätte organisiert, auf deren luftiger Terrasse wir unser Mittagessen mit beeindruckender Aussicht genießen konnten. Dieter und Fam. Schaller ließen es sich trotzdem nicht nehmen, noch einen Gipfelsturm in das Programm aufzunehmen, der ziemlich anstrengend wurde, zumal der Rückweg wegen des Abschlussmusizierens in der Mittagshitze absolviert werden musste.
- Der traditionell Ausklang in der uralten kleinen "Roten Kirche" wurde dann noch ein schöner Höhepunkt, zumal auch Katharina, die die Augsburger Teilnehmer so sicher nach Castel S. Pietro chauffiert und sich dann gleich zu Begin des Treffens ein übles Unwohlsein zugezogen hatte, wieder munter dabei sein konnte.
- Ich möchte allen an der Organisation des Treffens Beteiligten meinen Dank für das schöne Erlebnis aussprechen, wobei meine besondere Bewunderung der Annemarie gilt für den Aufwand und die Umsicht bei der Vorbereitung.

Gerhard Kiesler

 


- DRINGEND - gesucht - DRINGEND - gesucht - DRINGEND - gesucht - DRINGEND -

Menschen mit musikalischer Vorbildung und Spaß am Unterrichten, mit Geduld und handwerklichem Geschick, die sich zum Lehrer/in für Bambusflötenbau- und spiel ausbilden lassen möchten, werden dringend gesucht. Diese ganzheitliche Form der Musikerziehung ist in Deutschland noch wenig verbreitet und bietet interessante Berufsperspektiven. (Nähere Informationen bei den Lehrkräften der Bambusflötengilde.)

Altersbedingt werde ich in absehbarer Zeit Ersatz brauchen. Ein Baukurs in Augsburg ist in Vorbereitung, bei Interesse bitte melden!

Ilse Benning, Augsburg